Gerhard Polt & Well Brüder

AUSVERKAUFT

Der Auftritt ist ausverkauft! Es gibt auch keine Karten an der Abendkasse mehr.



Es wird eines der immer selteneren Gastspiele sein, dass man mit der absoluten Legende des bayrischen Kabaretts erleben darf. Es wird ein unvergesslicher Abend werden mit Polt, dem grantigen Moralisten. Und mit den drei Well-Brüdern, seinem Begleittrio. Wenn die Vier auf der großen Bühne stehen und kräftig poltern & blosn – dann ist das die absolute kabarettistische Vollendung! Wahnsinn. Dort, wo Gerhard Polt und das bajuwarische Trio Michael und Christoph ("Stofferl") Well zusammen mit ihrem Bruder Karl ("Karli") auftreten, ist der Ausnahmezustand angesagt. Im Zusammenspiel von Gerhard Polt & den Wellbrüdern wird ein unterhaltsamer „Bayrischer Abend“ der besonderen Art kreiert, fernab von weiß-blauer Weißwurstidylle und Bierseligkeit. Noch immer schafft es kein anderer deutscher Kabarettist, mit so leichter Hand eine dem echten Leben abgeguckte Bühnenfigur zur Demaskierung von bürgerlicher Pseudo-Idylle einzusetzen. Der Menschenkenner Polt bespiegelt die Abgründe des „Bayern an sich“, ohne ihn dem unreflektierten Gelächter des homo googleensis preiszugeben - hintergründig und scharfzüngig. Die Wellbrüder liefern den Soundtrack zum Panoptikum Bavaricum. Karli, Michael & Stofferl Well nehmen dabei in bewährter Biermösl-Tradition das politische Geschehen Bayerns und dem Rest der Welt aufs Korn. Unter Zuhilfenahme unzähliger Instrumente wird gespiegelt, ausgewrungen, geschuhplattelt, gejodelt und gestanzelt. Sie decken Heimatverbrechen aller Art auf und blasen denen „da oben“ gehörig den Marsch. Die Wells singen, tanzen, präsentieren den Riverdance, und der Karli zeigt, dass auch ein gwamperter Mann den Bauchtanz leichtfüßig beherrscht. Sie sind Tausendsassas, ohne dabei die „da unten“ zu verschonen. Gerhard Polt und die drei Wellbrüder machen jeden ihrer mittlerweile raren Auftritte zu einem Mordsgaudium für das Publikum und für sich selbst. Weil, bis man schaut, ist die Maß ausgetrunken, der Radi gegessen, die Geschichte erzählt, der Jodler vorbei und der ganze Tanz zu Ende! Fürs Publikum orakelt der Gerhard jetzt schon frei nach Karl Valentin: "Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist”.