Programmkino: Der Vater meiner besten Freundin

Französische Sommerkomödie im Kaminwerk

Die beiden jungen Freundinnen Louna (Lola Le Lann) und Marie (Alice Isaaz) haben sich schon länger auf den gemeinsamen Sommerurlaub an der sonnigen Küste Korsikas gefreut, sich bereits endlose Partynächte ausgemalt und davon geträumt, süße Jungs aufzureißen. Als der Trip dann tatsächlich ansteht, wird das Vergnügen jedoch erheblich dadurch getrübt, dass die Väter der beiden Mädchen ihre Töchter begleiten. Vor allem Lounas Papa Antoine (François Cluzet) zieht mit seinen strengen Regeln regelmäßig den Zorn der Freundinnen auf sich. Maries Vater Laurent (Vincent Cassel) hingegen sieht alles viel entspannter, wovon Louna zunehmend angetan ist. Eines Nachts am Strand ergreift sie schließlich die Gelegenheit, Laurent zu verführen. Der lässt sich darauf ein, bereut den Ausrutscher am nächsten Morgen aber direkt. Louna allerdings hat sich Hals über Kopf in Maries Vater verknallt. Doch wie reagieren Marie und Antoine, wenn sie Wind von der ganzen Sache bekommen? Mit „Der Vater meiner besten Freundin“ legt der Franzose Jean-François Richet („Public Enemy No. 1“) ein Remake der französischen Erotikkomödie „Aller Anfang macht Spaß“ aus dem Jahr 1977 vor, die bereits 1984 mit der US-Komödie „Schuld daran ist Rio“ neu aufgelegt wurde. Für eine Mitarbeit am Drehbuch rekrutierte der eigentlich im Thriller- und Actionfach beheimatete Richet seine Regie-Kollegin Lisa Azuelos, die schon mit dem Überraschungshit „LOL (Laughing Out Loud)“ und dem gleichnamigen US-Remake in die Erlebniswelt liebesgeplagter Teenagerinnen eintauchte. Herausgekommen ist eine unterhaltsame und äußerst gut gespielte Sommerkomödie.



Ab 19 Uhr gibt es wie immer Sushi - Schüler und Studenten zahlen keinen Eintritt.