Programmkino: Wer rettet wen? [FSK 6]

Dokumentation über die aktuelle Finanzkrise

Das Bündnis Stopp TTIP Memmingen Unterallgäu präsentiert einen Film, der zur rechten Zeit kommt. Wer gewinnt und wer verliert bei der gegenwärtigen Weltwirtschaftslage? Die Antwort darauf wird heutzutage vor allem von riesigen Banken und Finanzunternehmen diktiert, die aktuell so mächtig sind wie niemals zuvor. Um die bedrohte Wirtschaft vor dem Untergang zu bewahren, werden seit mehreren Jahren ganze Staaten mit milliardenschweren Rettungspaketen unterstützt. Doch anstatt die Gelder dem Volke zukommen zu lassen, werden vor allem Banken vor dem Aus beschützt. So werden diese immer stärker und ihr Einfluss wächst, während in vielen Ländern der EU Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten gehen und um ihre Existenz bangen müssen. Die Dokumentarfilmer Leslie Franke und Herdolor Lorenz schildern in "Wer rettet wen?" die Hintergründe dieser Situation und wollen Wege aus und Alternativen zu der gängigen Praxis aufzeigen. Wir empören uns! In „Wer rettet wen?“ sondieren die Filmemacher Leslie Franke und Herdolor Lorenz die große Unzufriedenheit über die europäische Schuldenpolitik. Sie lassen auch Gegenstimmen zu Wort kommen, ohne jedoch einen Zweifel daran zu lassen, wer die Schuld an der Misere trägt: die Banken. Mit großer Sicherheit ist diese Analyse nicht komplett falsch. Dass dennoch nicht nur die Gläubiger verantwortlich sind, sondern auch die Schuldner, kommt allerdings dann doch eine Spur zu kurz. Die Dokumentation „Wer rettet wen?“ erscheint aber genau zum richtigen Zeitpunkt, um die Rolle der globalen Finanzindustrie zu hinterfragen.

Zur Einstimmung auf den Film wurde Singer-Songwriter-Gitarrist John Gillard, aus Vorarlberg mit seiner Memminger Songwriter-Partnerin Stefanie Pagnia (Gesang Geige) eingeladen. Klangfarbenreiche, frische Grooves „Das Duo Gillard/Pagnia: Folkmusik in aller bester Tradition, Unterhaltungswert und Botschaft“ (Allgäuer Zeitung). Die Musiker präsentieren ab 19.30 Uhr ihre Songs zum Thema Konzernmacht, Lobbyismus und TTIP.



Ab 19 Uhr gibt es wie immer Sushi und Suppe. Schüler und Studenten bezahlen keinen Eintritt.