Mauflimmern - die Memminger Kurzfilmnacht

Kurzfilme, Kurzfilme, Kurzfilme und Kronburger Osterbock.

Das „Aufs Auge - Kurzfilmfest“ hat in Memmingen mittlerweile eine über zehnjährige Tradition. Vor 16 Jahren hat der Vorgängerverein des Kulturzentrum Memmingen e.V., das Memminger Kulturlabor die erste Kurzfilmnacht, damals noch auf dem Theaterplatz, veranstaltet. 2014 wird das Jahr der Veränderungen in der Struktur des Festivals darstellen. So wird in zwei Phasen bis 2015 das „Aufs Auge - Kurzfilmfest" unter neuem Namen und „Anstrich“ präsentiert. Das Festival soll ab 2015 an unter dem Namen „Mauflimmern“ sein Publikum finden und begeistern. Der Name ist naheliegend, da Memminger Kurzfilm mit seiner Kultur und vor allem dem Memminger Mau auf eines der stadteigenen „Wahrzeichen“ zurückgreifen kann. Der Mond als Sinnbild für das Leuchten am Himmel ist perfekt für den Titel unseres Kurzfilmfests „Mauflimmern“. Ein entsprechendes Artwork / Plakat zum Festival wird Mitte März präsentiert. So wie das gesamte neue Auftreten nach Außen werden äquivalent dazu auch eine neue Webseite und weitere soziale Aktivitäten angestoßen. In diesem Jahr wir das „Mauflimmern“   - Kurzfilmfest am 19. April um 20h im Kaminwerk Memmingen stattfinden.



Dieses Jahr werden zum ersten Mal für den Deutschen Wettbewerb auch ein Preis ausgelobt. Gestiftet wird der Preis von der Sparkasse-MM-LI-MN.

Das Publikum war und ist nach wie vor unser wichtigster Stimmgeber und so wird dieses auch die Preise mit ihren Stimmen („Publikumspreis“) vergeben. Ein ausführliches Programmheft wird über die gezeigten Filme informieren.



Hier schon mal die ersten Filme. Weitere folgen...



1.         NASHORN IM GALOPP (ca. 15 Minuten)

Mit dem Kopf voller Fragen zieht Bruno durch die Straßen von Berlin, um hinter die vielen Fassaden und Oberflächen zu blicken. Er sucht die Seele der Stadt, dieses unaussprechliche Etwas, das andere vielleicht gar nicht wahrnehmen. Unerwartet trifft er auf eine Komplizin.



2.         REALITY 2.0 (ca. 11 Minuten)

Es war Herbst, als ich nach Deutschland kam. Ich dachte, an diesem für mich exotischen Ort könnte ich mich von Mexiko ein wenig distanzieren, aber ich habe mich geirrt. Die Narcos haben mich brutal eingeholt. Eine Doku-Animation über die endlose Spirale der Drogengewalt in Mexiko.



3.         FATHER (ca. 15 Minuten)

Wann habt Ihr zuletzt mit Eurem Vater gesprochen? Werdet Ihr jemals mit ihm über die Dinge sprechen, die Euch verletzt haben? In FATHER wird das reale Leben auf den Kopf gestellt, um einen unmöglichen Dialog zu ermöglichen – den Dialog zwischen Kind und Vater, den es eigentlich so niemals gibt.



4.         MOMENTUM (ca. 7 Minuten)

Für den einen ist es nur ein gewöhnlicher Partysnack, doch für Patrick war es ein Tortillachip, der in ihm die Entdeckung seiner selbst auslöste. Mit fröhlich-ausgelassenem Tanz und magischer Leidenschaft teilt er seine Eingebung und lädt jeden dazu ein mitzumachen. Sogar seine Mutter.



5.         KARLSTOD (ca. 13 Minuten)

Das Paar Johann und Helene macht einen Ausflug in die Berge. Doch die Stimmung ist getrübt, da Helene an einem fortgeschrittenen Stadium von Brustkrebs leidet.



6.         MONSIEUR HUBLOT (ca. 12 Minuten)

Monsieur Hublot lebt in einer mechanischen Welt, in der praktisch alles um ihn herum zusammengesetzt ist. Der ängstliche Junggeselle mag keine Veränderungen – deshalb bleibt er am liebsten zu Hause.