Programmkino: Schreibe mir...

Sommerkino vom Feinsten mit viel Charme...

Die 14 Jahre alte Alfonsina lebt mit ihrer Mutter Rosa und ihrer Großmutter Elena im beschaulichen bolivianischen Ort Copacabana. Sie glaubt fest an die Legende, dass ihr Großvater Alois einst in einen See in Bayern stieg und im Titicaca-See wieder auftauchte. Das würde Alfonsina auch gerne erleben. Um ihr Fernweh zu stillen, sammelt das Mädchen Postkarten aus aller Welt. Doch die Begegnung mit dem Münchner Studenten Daniel hilft Alfonsina dabei zu erkennen, was ihr wirklich wichtig ist im Leben.Wenn einen das Fernweh packt, steigt man einfach in einen See und taucht auf der anderen Seite der Erde aus einem anderen wieder auf. Die Geister werden einen schon beschützen. Klingt nach einer Legende, Alfonsina glaubt aber daran, dass ihr deutscher Großvater genauso aus Bayern nach Bolivien kam. Und wie er, spürt auch sie das Fernweh in ihrem Innern lodern. Schreibe mir - Postkarten nach Copacabana ist originelles Kino, das sich wenig um klare Erzählstrukturen schert und einfach mit einer poetischen und etwas mystischen Geschichte bezaubern möchte. Mal was anderes, aber schön.
Charme, Charme, nochmals Charme und die besondere eigene Note, davon lebt jeder Film. Und davon hat Schreibe mir - Postkarten nach Copacabana jede Menge: sympathische Schauspieler, bunte Bilderpracht in kuriosem Ethno-Mix, atemberaubende Andenpanoramen begleitet von wunderschöner landestypischer Musik - die zuweilen mit bayerischen Blaskappeleneinlagen auf Kollisionskurs gerät - und die besondere Kombination von Motiven, die man so nicht alle Tage sieht.
Schüler und Studenten haben freien Eintritt.


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