Die Nacht der Kurzfilme

...zum 13. Mal - die Kurzfilmnacht in Memmingen.

Die Memminger Kurzfilmnacht hat in Memmingen mittlerweile eine über zehnjährige Tradition. Vor 13 Jahren hat der Vorgängerverein des Kulturzentrum Memmingen e.V., das Memminger Kulturlabor die erste Kurzfilmnacht, damals noch auf dem Theaterplatz, veranstaltet.
 Viele Jahre und hunderte von Kurzfilmen später ist man ins Kaminwerk gewechselt, da die hohen Kosten und die wechselnden Witterungsverhältnisse eine Open-Air-Aufführung im schwieriger machten. Da wir auch dieses Jahr wieder Kurzfilme bei freiem Eintritt zeigen möchten, ziehen wir die Gemütlichkeit des Werks Regen und hohen Kosten vor.

Kaum sind die Oscars 2011 vergeben und der König „gekrönt“, da können wir schon die ersten Titel für die Kurzfilmnacht 2011 bekanntgeben. So wird unter anderem mit „Mobile“ ein Publikumsliebling nationaler und internationaler Kurzfilmfeste präsentiert. Von der Gemeinschaft ausgeschlossen, nimmt eine Kuh ihr Schicksal in die Hand und bewegt dabei so einiges. Der Kurzfilm „Underground Odyssey“ hat 2010 in der Kategorie bester Kurzfilm bis sieben Minuten den Deutschen Kurzfilmpreis in Gold gewonnen. Eine geheimnisvolle Dame beauftragt zwei Ganoven gegensätzlichen Charakters mit einer dringlichen Angelegenheit. Ein epischer Spaß. „Was macht der Arsch einer Frau beim Orgasmus?“ Dieser und anderen Fragen geht Viki in dem lustigen, aber auch ernsten Film „Viki Ficki“ nach. Was vordergründig platt klingt entpuppt sich als höchst unterhaltsam mit leisen sowie ernsten Untertönen. Beim „Ersten Ferndirigat der Welt“ kann man die Dresdner Sinfoniker die Ouvertüre aus „Star Wars“ spielen hören. Nur beim Hinsehen stimmt etwas nicht ? denn Dirigent und Orchester trennen über tausend Kilometer. „ Love  Theft“ wird am besten mit einem Zitat von Bob Dylan beschrieben: „Und ich trage immer noch das Geschenk, das du mir gabst, es ist ein Teil von mir geworden, ich halte es in Ehren und bewahre es bis ins Grab und in alle Ewigkeit“. Total Verrückt! Abschließend zeigt man noch den aktuellen Oscarpreisträger aus der Kategorie bester animierter Kurzfilm. „The lost thing“ erzählt die Geschichte eines Jungen der auf eine fremde Kreatur trifft und für diese ein Zuhause in einer Welt sucht, wo alle glauben, das es viel wichtigere Dinge gibt auf die man achten sollte.
Wie in jedem Jahr wird es zwei Kurzfilmblöcke mit rund 90 Minuten Film geben. Der erste Block wird sich eher leicht und lustig präsentieren, wo hingegen der zweite Block eher spannend und anspruchsvoll daher kommt.